Retreat mit Han Shan


Die Kraft der momentanen Achtsamkeit - “INSIGHT” mind focusing

»Die Zeit ist immer in Bewegung und bleibt nie stehen.
Jeder neue Moment wird in seiner Entstehung auch schon wieder Vergangenheit.
Nehmen wir den Moment mit unserer geschärften Achtsamkeit wahr,
öffnen wir uns für die Gaben,
die das Universum jeden Moment neu für uns bereit hält,

anstatt uns an Vergangenem festzuhalten.«
(Han Shan)

“INSIGHT” mind focusing ist eine sich selbst schauende Achtsamskeitmeditation.
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Liebe Interessierte,
All zu oft übertragen wir anderen die Verantwortung für unser Leben und für unser Wohlbefinden.
Richtige Achtsamkeit befähigt uns, das Ruder unseres Lebens in die eigenen Hände zu nehmen und der Schmied unseres eigenen Glückes zu sein. Was erwartet uns in den gemeinsamen drei Tagen?

Han Shan nimmt uns mit auf eine Reise zu uns Selbst und zeigt uns den Zugang zu dem wahren Wesenskern unsers menschlichen Seins. Auf seine weise Art löst er neue Ansichten bei uns aus und stellt uns Werkzeuge zur Verfügung, die es erlauben unser tiefes geistiges Potenzial freizulegen, um uns für die Umstände des Lebens zu rüsten.

Die Anforderungen unserer schnelllebigen Zeit verursachen Dauerstress der auf unseren Geist einwirkt und unser menschliches Potenzial überlagert. Das hat auch Auswirkungen auf unsere körperliche Funktion und damit auf unseren Gesundheitszustand. Oft versuchen wir die immer wieder auf uns einwirkenden Umstände und Situationen zu bekämpfen und lassen uns dadurch noch tiefer in die mentale Stressspirale hineinziehen.

Wir können das Entfalten der Zeit und die Änderungen, die sie für unser Leben mit sich bringen, nicht anhalten. Aber wir können uns selbst befähigen mit den Umständen umzugehen und sie auf weise Art nutzen, anstatt von ihnen übermannt zu werden. Der Universalschlüssel dazu ist geschärfte Achtsamkeit, sagt Han Shan. Sie hilft uns vom Kämpfer zum Nutzer zu werden. Han Shan zeigt auf, wie es uns durch richtige Achtsamkeit gelingen kann, eigene geistige und körperliche Vorgänge im Moment ihrer Entstehung zu erkennen und wie wir uns durch die klare Wahrnehmung der Abläufe auch die Möglichkeit eröffnen, sie zu ändern.

Geistige Klarheit befähigt uns auch in herausfordernden Lebenssituationen die innere Mitte zu wahren und das Richtige im richtigen Moment zu tun. Unser Leben gestaltet sich in weiser Einsicht der Dinge und erhält einen tieferen Sinn.

Datum:   
Fr. 26. bis 28. Oktober 2018

Ort:
Altstätten, Bühl 5

Investition und Anmeldung
Diese Veranstaltung beruht auf Spendenbasis.
Alle Teilnehmer/innen haben am letzten Tag des Retreats die Gelegenheit ihre monetäre Wertschätzung in einem persönlichen Umschlag zu überreichen. Der Referent und die mitwirkenden Helfer stellen Ihre Dienste unentgeltlich zur Verfügung. Die Gaben werden dankbar angenommen und kommen unserem gemeinnützigen Verein »Universal Awareness Association« (UNAWA) zu Gute.

Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind selbst zu tragen und werden über die Veranstaltungspartner erhoben.

Anmeldung bei
Susanne Bucher
Wir bitten um Anmeldung per E-Mail oder Telefon, da die Teilnehmerplätze beschränkt sind. Telefon: 0041 76 581 06 65 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anmeldegebühr (Kosten für Verpflegung und Administration):
CHF 189.— pro Retreat und wird durch Susanne Bucher bei der Anmeldung erhoben

Termine sind auch über folgenden Link ersichtlich
http://www.navadisa.com/termine-europa.html

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Gedanken

Zitate aus: DIE ENTDECKUNG DES SELBSTVERSTAEND-LICHEN und DAS STARKE SELBST von Dr. Moshé Feldenkrais

... Haben Sie gelernt, das zu tun, was Sie von sich aus am liebsten tun möchten - und wie man das tut?

... Ich habe an die vierzig Jahre damit zugebracht, zuerst einmal erkennen zu lernen, wie ich was tue, und dann anderen beizubringen, wie man lernen lernt, damit sie sich selbst gerecht werden können.

... Sich selbst zu erkennen, scheint mir das Wichtigste, was ein Mensch für sich tun kann.

... Aber wie kann man sich erkennen? Indem man lernt zu tun, nicht wie man SOLLTE, sondern wie es einem selbst gemäss ist.

... Ein Ausweg liegt auf der Hand. So offen liegt er da, dass kaum Einer ihn bedenkt: uns weniger darum zu kümmern, WAS wir tun, als um die Art und Weise, WIE wir es tun, was es auch sein mag.

... Denn das WIE ist das Kennzeichen unserer Individualität, aus ihm erkennen wir unser Vorgehen, den Prozess unseres Tuns, und nicht aus dessen Inhalt oder Ergebnis.

... Organisches Lernen ist grundlegend, daher unerlässlich. Es kann auch therapeutisch wirken. Lernen ist gesünder, als Patient zu sein und sogar als geheilt zu werden.

... Leben ist kein Ding, sondern ein Prozess. Prozesse aber gehen gut, wenn es viele Wege gibt, sie zu beeinflussen. Um das zu tun, was wir möchten, brauchen wir mehr Wege als nur den einen, den wir kennen - mag er auch an sich ein guter Weg sein.

... Dieses Organische Lernen ist langsam und kümmert sich nicht um die Bewertung etwaiger Ergebnisse als gut oder schlecht. Es hat keinen erkennbaren Zweck, kein Ziel. Es wird gelenkt einzig von dem Gefühl der Befriedigung, das sich einstellt, wenn jeder neue Versuch als weniger ungeschickt empfunden wird als der vorangegangene, ...

... Es gibt Menschen mit grossen Ähnlichkeiten; aber es gibt individuelle Verhaltens-, Handlungs-, Bewegungsweisen, individuelle Arten, zu fühlen, wahrzunehmen, zu empfinden, die jeden Einzelnen zu einem Einmaligen machen; und in meiner Arbeit gilt es, ihn so zu behandeln, dass ihm nach seiner Einmaligkeit geholfen werde.

... Wenn wir unsere Freiheit der Wahl erweitern und menschengerecht anwenden möchten, müssen wir über Dinge, die wir längst kennen und wissen und die uns vertraut sind, auf alternative Weisen denken lernen.

... Im Hinblick auf potentes, gesundes Verhalten gibt es nichts wichtigeres als den Grad des inneren Zwanges, aus dem wir handeln.

... Alles, worauf es wirklich ankommt, geschieht ohnehin: Wir werden immer essen, denken, lernen müssen, Kinder kriegen und sterben, ganz egal, woran wir glauben. Ob aber unser Tun gesund oder unbefriedigend sei, hängt davon ab, WIE wir diese Dinge tun; und das ist der springende Punkt.

... Die Erfahrung des Körpers ist nötig, um die Verbindung zwischen den Nervenmechanismen und der Wirklichkeit herzustellen.

... Denn man muss seiner Motivation überhaupt erst einmal innewerden, bevor man lernen kann, mit ihr anders umzugehen und damit auch sein Verhalten zu ändern.

... Spontaneität bedeutet nicht, dass jeder Drang und Trieb ausgeführt werde, nur weil es ihn gibt und er sich meldet, sondern dass alles Handeln spontan ist, wenn es nicht zwanghaft ist.

... Vollkommenheit ist weder zu erwarten, noch anzustreben. Sie entsteht, indem man nur das Nötige tut, und durch sonst nichts.